Liebe Besucher unserer Website,

ob in einem Bewerbungsgespräch, bei einer Fernsehshow, bei der Berufswahl oder beim Einkaufen – stets sucht man das Beste. Da muss man genau hinschauen und ausprobieren. Wenn das gut gelingt, hat man lange Freude an dem, was man sich ausgesucht hat.

Zu etwas Ähnlichem ermutigt Jeremia seine Landsleute, die in ein fremdes Land verschleppt worden sind: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.“ (Jer 29,7) Eigentlich hatten sich die Verschleppten ihre Anwesenheit in Babylon nur als Zwischenstation vorgestellt. Nun aber lässt sie Gott wissen, dass sie für mehr als nur ein paar Wochen oder Monate dort leben werden. Deshalb gilt es, den neuen Wohnort anzunehmen und ihn mitzugestalten.

Ganz klar: Der Mülsengrund ist für alle, die hier leben, nur eine „Durchgangsstation“. Trotzdem ist er Wohn- oder gar Heimatort – und keiner weiß, wie lang oder wie kurz das der Fall sein wird. Deshalb ist die Ermutigung Jeremias auch für Christen im Mülsengrund nicht fehl am Platz: Wir nehmen den Mülsengrund als unseren (zeitweiligen) Lebensraum an und gestalten ihn durch unser Leben und unseren Dienst mit – so, dass die Leute, die sich zu dem lebendigen Gott bekennen, in dieser Zeit mehr und nicht weniger werden. Dazu gehört es, Menschen (neu) für Jesus zu gewinnen. Dazu gehört auch, diese Menschen mit heilsamer Lehre zu unterweisen. Und es gehört auch dazu, für alle Menschen im Mülsengrund zu beten.

Seid ihr bereit dazu? – Wir werden merken, wie wohltuend es ist, Gottes Weisung zu folgen!

Auf der Suche nach dem Besten