horse-racing-1577287__340Bei Gott sind die Dinge anders als bei den Menschen: „Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“

(Die Bibel, Evangelium nach Lukas, Kapitel 13, Vers 30)

 

 

 

Liebe Besucher unserer Website,

als Mitarbeiter in der Jungschar habe ich gelernt: Bei Kindern ist es wichtig, dass es hübsch der Reihe nach geht. Wenn man ein Spiel macht, wenn es etwas zu Naschen gibt, wenn man zu einer Wanderung aufbricht: Immer wieder muss man die Gruppe ordnen. Diese Ordnung hat den Vorteil, dass jeder an die Reihe kommt – der Nachteil daran ist, dass es Erste und Letzte gibt.

In der Jungschar hat sich dieses System dennoch bewährt. Katastrophale Auswirkungen hat dieses Denken jedoch, wenn Menschen festlegen, wann wer bei Jesus an der Reihe ist. Mancher denkt dann vielleicht: „Ich bin zu schlecht, ich muss ganz nach hinten und werde wahrscheinlich am Ende von Jesus beiseite geschoben.“ Andere denken hochmütig: „Ich gehöre ins erste Glied; was hat doch Jesus für ein Glück mit mir! Es gibt viele, die viel schlechter sind als ich!“ Aber dieses Spiel spielt Jesus nicht mit! Nicht Menschen, sondern ER legt fest, wer Erster oder auch Letzter ist.

Das Bibelwort aus Lk 13 ermahnt uns, wenn wir uns auf unsere Stellung vor Gott zuviel einbilden möchten. Und es tröstet uns, wenn wir an unserer gebrochenen Existenz vor Gott schier verzweifeln möchten. Wie gut, dass Gottes Wort sowohl AUS-richten als auch AUF-richten kann!

 

Stefan Heine

Bibelwort für den Monat September