„Gott Nahe  zu sein ist mein Glück!“

Was bedeutet für uns „Glück“?

Glücksgefühl

Die Antwort auf diese Frage wird so unterschiedlich ausfallen, wie die Menschen, die sie beantworten.

Denke ich darüber nach, dann fallen mir verschiedene „Glückmomente“ ein. Dazu zählen persönliche  Höhepunkte, die unser eigenes Glück und das unserer Kinder beinhalten. Die eigene Hochzeit, die Geburt der Kinder, ihre Entwicklung zu eigenen Persönlichkeiten. Nicht selten kamen mir dabei die buchstäblichen „Tränen vor Glück“. Dabei merke ich, „Glück“ hat immer mit Beziehungen zu tun und damit auch mit Nähe.
Aber – so beglückend meine menschlichen Beziehungen sind, so begrenzt sind sie auch. Begrenzt durch mein Unvermögen, diese Beziehungen zu gestalten, begrenzt durch äußere Umstände, aber auch begrenzt durch die zeitliche Begrenzung unseres Lebens – den Tod. Da merke ich, dass der Mann, von dem diese Worte stammen, grenzenloses Glück im Blick hatte. Glück, dass nicht an uns Menschen scheitert, sondern im wahrsten Sinne des Wortes „ewiges Glück“ ist.

Glück, dass aus der Beziehung zu Gott kommt. „Wenn auch meine Kräfte schwinden und mein Körper mehr und mehr verfällt, so gibt doch Gott meiner Seele Halt. Er ist alles, was ich brauche – und das für immer!“, betet Asaph unmittelbar vorher.

Gott will unser ewiges Glück – eine Beziehung, die er in dieser Welt mit uns Menschen eingeht, die aber durch den Tod hindurch trägt. Durch Jesus Christus knüpft Gott Beziehungen zu uns Menschen – das ist unser Glück!

Gedanken zur Jahreslosung 2014